Alltagsmenschen

von Christel Lechner und Laura Lechner

Die Alltagsmenschen stellen eine künstlerische Inszenierung des Alltäglichen dar. Berührende Momentaufnahmen die zeigen, was gemeinhin übersehen wird: Das gelebte Leben in seiner reinsten Form. Ungeschönt und dennoch fern von Banalität.

Die Lechner Skulpturen in ihrer heutigen Ausdruckssprache sind seit fast 30 Jahren gereift. Jede Skulptur entsteht Schritt für Schritt in umfassender Handarbeit und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Lebendigkeit aus.

 

Seit 2004 arbeiten Christel und Laura Lechner gemeinsam im Atelier Lechnerhof an den Alltagsmenschen. Im Jahr 2017 hat Laura Lechner die künstlerische Leitung im Atelier übernommen.

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Die Künstlerinnen

Christel und Laura Lechner

Gleich zwei starke Frauen stehen hinter den lebensgroßen Skulpturen der Alltagsmenschen. Die Künstlerinnen Christel und Laura Lechner treten gerne hinter ihrer Kunst der Beton Skulpturen zurück. Seit 1996 erschafft Christel Lechner Skulpturen aus Beton, wobei ihre ersten Arbeiten riesige weiße Hühner darstellten, die überregional bekannt wurden und bis heute große Aufmerksamkeit erregen.

Die Künstlerin
Christel Lechner

1947              

1978 – 1982 

1984 – 1986   

1988      

       

ab 1996

geboren in Iserlohn  

Ausbildung zur Keramikmeisterin – Meisterprüfung Werkkunstschule Münster  

Lehrauftrag für Keramik, Universität Bochum  

Erste Arbeiten mit dem Material Beton – Entstehung lebensgroßer Skulpturen, Thema Alltagsmenschen  

Ausstellungen im öffentlichen Raum

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Die Künstlerin
Laura Lechner

1973   
1995
1998   
2001
2002


2004

  
2005

  
2010   


2017

geboren in Bochum
Studium Produktdesign
Ausbildung zur Baukeramikerin
Arbeit als Bildhauerin
Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken bei Bodo Baumgarten
Einstieg im Atelier Lechnerhof mit der Arbeit
an den Alltagsmenschen
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
bei Peter Doig
Akademiebrief
Meisterschülerin von Peter Doig
Übernahme der Leitung des Atelier Lechnerhof mit der Arbeit an den Alltagsmenschen

Aus welchem Material werden die Alltagsmenschen hergestellt?

Die Vielseitigkeit des Werkstoffes Beton entdeckte die Künstlerin Christel Lechner bereits 1996 bei der Realisation ihrer erste Betonskulpturen: riesige weiße Hühner, die sich schnell einer großen Beliebtheit erfreuten. Während die ersten Alltagsmenschen – Herr und Frau Bornemann – noch relativ statisch wirkten, so zeichnet die Lechner Skulpturen längst eine bemerkenswerte Lebendigkeit aus, die nicht nur das Resultat der so detailgetreu eingefangenen Körperbewegungen ist.

Jeder Alltagsmensch wird hierbei vorab konzipiert, aus einem Trägermaterial vorgeschnitzt und händisch modelliert. Die anschließende Feinmodellierung der Gesichtszüge verleihen der Lechner Figur ihren Charakter, während die darauffolgende individuelle Farbgebung der Lechner Skulptur ihre Einzigartigkeit verleiht.

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Christel Lechner, Reise nach Jerusalem,

Wie groß ist ein Alltagsmensch?
Wieviel wiegt eine Betonfigur?

Die Betonfiguren verbinden Grobes mit Feinem, Leichtigkeit mit Schwere und Detailgenauigkeit mit Allgemeingültigem. Dabei bringt eine lebensgroße Skulptur ein Gewicht von 80 – 150 kg auf die Waage und bietet durch dieses Eigengewicht eine gewissen Standfestigkeit.

Alltagsmenschen entstehen ab Lebensgröße mit ca. 160 - 190 cm. Unter besonderen Umständen entstehen auch überlebensgroße Skulpturen mit über 200 cm Größe.

Kleinere Betonskulpturen werden nicht hergestellt.

Sind die Alltagsmenschen standfest und witterungsbeständig?

Das Eigengewicht von 80 – 150 kg wird bei der Installation eines jeden Alltagsmenschen durch weitere Sicherungsmassnahmen gestützt, die auf die individuelle Formgebung einer jeden einzelnen Figur angepasst sind.

Mehrstufige Versiegelungen und mineralische Farben verleihen den Skulpturen nicht nur ihre besondere Lebendigkeit, sondern machen sie zeitgleich auch witterungsbeständig.

Bitte beachten Sie, dass auch Mineralfarben nicht unendlich gegen das Wetter und den natürlichen Alterungsprozess gefeit sind. Wie bei einem Stein wird dieser im Laufe der Jahre durch eine typische Patina sichtbar.

Christel Lechner, Springerin, Lichtenwal
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Gibt es Workshops oder Kurse auf dem Lechnerhof?

Leider bieten wir auf dem Lechnerhof aus unterschiedlichen Gründen keine Kurse oder Workshops für Kunstinteressierte an.

Einen wesentlichen Faktor stellt der Umstand dar, dass wir in den letzten Jahrzehnten gelernt haben, wie viel Know-How, Zeit und Expertise für ein zufriedenstellendes Ergebnis vonnöten ist, das Sie später gerne ausstellen.

So ist alleine der zeitliche und körperliche Aufwand für eine zufriedenstellende, lebensgroße Skulptur, die den Qualitätsansprüchen der beiden Künstlerinnen genügen würde, enorm und für Gruppen in Kursen kaum umsetzbar.

Was passiert mit den Skulpturen nach einer Ausstellung?

Die Alltagsmenschen erfreuen seit Jahrzehnten deutschlandweit ihre Besucher. In Wiedenbrück in NRW sowie auf Sylt in Schleswig-Holstein gibt es derzeit Dauerausstellungen. An diesen Orten findet jährlich eine Alltagsmenschen Ausstellung statt.

Bei unseren weiteren Alltagsmenschen Ausstellungen handelt es sich um Wanderausstellungen. Nach drei, bzw. sechs Monaten ziehen die beliebten Betonfiguren weiter, um in einer neuen Stadt die Bewohner als auch Besucher kennenzulernen.

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Lampenskulpturen der Alltagsmenschen

Von Zeit zu Zeit entstehen kleine, ca. 30 cm hohe Lampenskulpturen auf dem Lechnerhof in streng limitierter Auflage.

Sollten Sie Interesse an einer Lampenskulptur haben, tragen Sie sich bitte in unseren Newsletter ein, da wir dort die nächste Produktion als erstes bekannt geben.

Alltagsmenschen Ausstellung

Alltagsmenschen Ausstellungen
Wie viele Skulpturen gibt es in einer Ausstellung?

Die erfolgreichsten Ausstellungen bestehen aus etwa 40 - 60 Skulpturen, die an prägnanten Stellplätzen im Stadtgebiet aufgebaut werden.

Eine temporäre Ausstellung ist ab einem Zeitraum von 3 Monaten umsetzbar. Wir empfehlen jedoch 6 Monate, um das volle Potential auszuschöpfen.

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Alltagsmenschen Ausstellungen
Wie kommt eine Ausstellung in meine Stadt?

Die erste Kontaktaufnahme erfolgt meist 2-3 Jahre vor der eigentlichen Ausstellung. Buchbare Zeiträume sind: Osterferien - Juli, Juli- Herbstferien bzw. Oster- bis Herbstferien.

Sollten alle Faktoren für eine Ausstellung passen, lernen die Künstlerinnen Christel & Laura Lechner den Ausstellungsort und seine Blickachsen bei einer persönlichen Besichtigung vor Ort kennen und erstellen Fotos für das detaillierte Konzept.

Alltagsmenschen Kauf

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Ich möchte einen Alltagsmenschen kaufen. Was ist der Preis für eine Christel Lechner Figur?

Unter gewissen Umständen können Alltagsmenschen erworben werden. Dabei entsteht jede Skulptur in wochen- und teilweise monatelanger Handarbeit als Unikat. Der Preis für die Skulpturen gestaltet sich daher nach der Komplexität der künstlerischen Arbeit.

Gerne besprechen wir in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen die Möglichkeiten, Ihren Alltagsmenschen bei Ihnen einziehen zu lassen.

Wie lange dauert die Erschaffung eines Alltagsmenschen?

Während Laura die Skulpturengruppen malerisch konzeptioniert, erarbeitet Christel Lechner Vorstudien und modelliert die ersten Entwürfe. Sie bilden die Basis für die spätere Aufstellung. Schicht für Schicht mit Kelle und Spachtel wird der Werkstoff Beton aufgetragen, um so die Proportionen und die Körperhaltung der lebensgroßen Skulpturen möglichst lebensnah abbilden zu können.

 

Im nächsten Bearbeitungsschritt erhält jeder Alltagsmensch seinen ganz eigenen Charakter durch die Feinmodellierung der Gesichtszüge. Den letzten Schliff erhalten die Alltagsmenschen mit einer durchdachten Farbgebung, die exakt der Persönlichkeit der jeweiligen Figur angepasst wird.

 

Jeder dieser Schritte erfordert sehr viel Know-How, Expertise und vor allem Zeit. Der reine Erschaffungsprozess benötigt deshalb Wochen bis Monate, um eine Skulptur zu kreieren, die Sie später gerne ausstellen werden und sich lange an ihr erfreuen können.

Christel Lechner, Ernst des Lebens, Maxi
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Ihr Berater und Unterstützer

"𝐷𝑖𝑒 𝑀𝑒𝑛𝑠𝑐ℎ𝑒𝑛 ℎ𝑖𝑛𝑡𝑒𝑟 𝑑𝑒𝑛 𝐴𝑙𝑙𝑡𝑎𝑔𝑠𝑚𝑒𝑛𝑠𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑑𝑎𝑏𝑒𝑖 𝑧𝑢 𝑢𝑛𝑡𝑒𝑟𝑠𝑡ü𝑡𝑧𝑒𝑛, 𝑤𝑖𝑒 𝑖ℎ𝑟𝑒 𝑉𝑖𝑠𝑖𝑜𝑛𝑒𝑛 𝑊𝑖𝑟𝑘𝑙𝑖𝑐ℎ𝑘𝑒𝑖𝑡 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛, 𝑑𝑎𝑠 𝑖𝑠𝑡 𝑒𝑠, 𝑤𝑎𝑠 𝑚𝑖𝑐ℎ 𝑗𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑇𝑎𝑔 𝑎𝑢𝑓𝑠 𝑁𝑒𝑢𝑒 𝑏𝑒𝑔𝑒𝑖𝑠𝑡𝑒𝑟𝑡."

So beschreibt Jan Illerhues seine tägliche Arbeit auf dem Lechnerhof. Dabei ist er nicht nur Ansprechpartner seiner Frau Laura Lechner und Schwiegermutter Christel Lechner, sondern meist auch Ihr erster Kontakt bei telefonischen oder schriftlichen Anfragen.